Hallo Max Mustermann,
auch dieses Jahr haben wir uns wieder angesehen, welche E+Z-Artikel aus dem letzten Jahr besonders beliebt waren und möchten sie hier mit Ihnen teilen. Diese Themenliste zeichnet ein ganz anderes Bild des letzten Jahres als der tägliche Nachrichtenstrom. Das letzte Jahr hat uns politisch einiges abverlangt. Die alte Weltordnung zerfasert. Machtspiele, Drohungen und Gewalt haben vielerorts Diplomatie und Handelspolitik ersetzt. Während einige Staaten ihre Macht auspielten, haben andere ihre Stärken neu entdeckt. Sportorganisationen vergaben Friedenspreise, Kettensägen wurden als Managementinstrument entdeckt, und auf der COP30 hat buchstäblich die Hütte gebrannt.
Inmitten dieser Weltlage haben Sie, unsere Leser*innen, sich in E+Z auf etwas konzentriert, das die Welt gerade jetzt dringend braucht: den Mut, für Überzeugungen einzustehen und Veränderung möglich zu machen. Ganz vorne bei den beliebtesten Artikeln stehen Geschichten über Menschen und Ideen, die etwas zum Positiven verändern.
Wir haben Ihnen auch wieder eine Auswahl wichtiger multilateraler Konferenzen für 2026 zusammengestellt – denn internationale Zusammenarbeit geht weiter, auch wenn sich manche Länder verabschieden.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns über Ihre Meinung, Anregung oder Kritik: euz.editor@dandc.eu |
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Herzliche Grüße,
Eva-Maria Verfürth Chefredakteurin bei E+Z |
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10 unserer meistgelesenen Artikel 2025
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„Wir müssen mehr tun, als nur über Genitalverstümmelung zu reden“
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Der meistgelesene Artikel auf unserer Website aus dem letzten Jahr war ein Interview mit einer Frau, deren Stärke viele inspiriert: Shamsa Araweelo hat die weibliche Genitalverstümmelung überlebt und nutzt nun ihre Erfahrungen, um weltweit auf dieses Thema aufmerksam zu machen, Fachleute zu schulen und andere Überlebende zu unterstützen. Die Somalierin erreicht mittlerweile mehr als 100 Millionen Menschen in den sozialen Medien.
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„Wenn nur privilegierte Stimmen Gehör finden, bleiben Maßnahmen häufig einseitig“
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Alphonce Shiundu, professioneller Faktenprüfer und langjähriger E+Z-Autor berichtete im Mai über seine Arbeit bei „Africa Check“ – und darüber, wie politische Akteure auf dem ganzen Kontinent Falschinformationen verbreiten, die ihren eigenen Interessen dienen. |
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Frauen in Indiens informellem Sektor erkämpfen sich bessere Arbeitsbedingungen
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Menschen, die im informellen Sektor arbeiten, haben kaum Chancen auf Arbeitnehmerrechte? Platz vier unserer Top 10 beweist das Gegenteil. Die Self Employed Women’s Association (SEWA) kämpft in Indien seit einem halben Jahrhundert um bessere Arbeitsbedingungen für Frauen.
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Wie Malawi KI nutzt, um kleinbäuerliche Betriebe zu unterstützen
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Die Menschheit braucht Indigene Vorbilder
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Unsere Redaktion stellt jedem Schwerpunktthema ein Editorial voran. Im September haben wir uns mit dem Leben und Wissen indigener Völker befasst, und Redakteurin Katharina Otieno erläuterte, warum wir alle von Lebensweisen lernen müssen, die seit Jahrhunderten widrigen Umständen standhalten.
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300 Millionen Afrikaner*innen bis 2030 mit Strom versorgen
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Im August verstarb der langjährige Journalist John Mubambe aus Sambia nach kurzer Krankheit. Sein kurz zuvor veröffentlichter Artikel über eine Initiative der Weltbank und der Afrikanischen Entwicklungsbank, innerhalb der nächsten fünf Jahre 300 Millionen Menschen mit Strom zu versorgen, landet auf Platz sieben.
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© picture alliance / Middle East Images / Konstantin Novakovic |
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Wenn Scheidung zum Stigma wird
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In Pakistan werden geschiedene Frauen ausgegrenzt, sozial geächtet – und so in Depressionen oder sogar Suizid getrieben. Im April beleuchtete die pakistanische Journalistin Mahwish Qayyum die Situation und forderte die Enttabuisierung von Scheidungen.
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Solarbetriebene Wasserversorgung für Klimaflüchtlinge in Pakistan
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Basisversorgung mit Wasser, Nahrung und Wohnraum ist Grundvoraussetzung dafür, dass geflüchtete Menschen an einem neuen Ort zurechtkommen können. Umweltjournalist Syed Muhammad Abubakar blickt in seinem Beitrag auf das Schicksal von Menschen in Pakistan, die ihr Zuhause durch eine Naturkatastrophe verloren haben.
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Das vergangene Jahr war geprägt von Diskussionen über weltweite Kürzungen der internationalen Hilfs- und Entwicklungsbudgets. Vor allem der afrikanische Kontinent ist von diesen Kürzungen bereits stark betroffen. Viele Augen richten sich nun auf den Privatsektor. Experten der Hochschule Reutlingen haben für E+Z die Afrika-Strategien von vier europäischen Ländern auf ihre Einbindung des Privatsektors hin untersucht – und festgestellt, dass Deutschland hinterherhinkt.
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| Ausgewählte internationale Konferenzen 2026 |
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Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum), Davos, 19.–23. Januar WTO-Ministerkonferenz, Kamerun, 26.–29. März UN ECOSOC Youth Forum, New York, 14.–16. April UN Permanent Forum on Indigenous Issues, New York, 20. April – 1. Mai Global Landscapes Forum (GLF), Nairobi, 6.–7. Mai World Urban Forum (WUF13), Baku, 17.–22. Mai Our Ocean Conference, Mombasa, 16.–18. Juni Global Sustainable Development Congress (GSDC), Jakarta, 22.–25. Juni Hamburg Sustainability Conference (HSC), Hamburg, 29.–30. Juni High-Level Political Forum on Sustainable Development, New York, 6.–15. Juli AIDS 2026 – Internationale AIDS-Konferenz, Rio de Janeiro, 26.–31. Juli Stockholm World Water Week (SIWI), Stockholm, 24.–28. August UN-Generalversammlung, New York, 8.–22. September Jahrestagung von IWF und Weltbank, Bangkok, 12.–18. Oktober UN-Biodiversitätskonferenz (CBD COP16), Jerewan, 18.–26. Oktober Paris Peace Forum, Paris, 29.–30. Oktober G20-Gipfel, Miami, 14.–15. Dezember COP31, Antalya, 9.–20. November World Investment Forum (WIF), Doha, tba
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